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VISIONTECHNIK

10-GigE-Flächenkameras für hohe Auflösungen und Bildraten

10 GigE verbindet die Reichweite von Ethernet mit der zehnfachen Bandbreite von GigE: rund 1 GB/s je Kamera, Kabellängen bis 100 m über Kupfer oder deutlich weiter über Glasfaser (SFP+), ohne Framegrabber und mit demselben GigE-Vision-Protokoll. Damit werden Kameras mit 25, 50 oder 150 Megapixel bei praxistauglichen Bildraten nutzbar. Bei VISIONTECHNIK stehen 10-GigE-Flächenkameras von HIKROBOT und OPT mit 5 bis 152 Megapixel, mit Sensoren von 2/3 Zoll bis 30 mm × 22 mm und darüber, mit M58, C-Mount, F-Mount und M72.

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Hersteller
Auflösung
Pixel
Max. Bildrate (fps)
Farbe / Mono
Shuttertyp
Sensorformat
Pixelgröße (µm)
Objektivanschluss

Produkte

10-GigE-Flächenkameras: Auswahl nach Prüfaufgabe

Wo 10 GigE die richtige Schnittstelle ist

10 GigE ist die Wahl, wenn hohe Auflösung und hohe Bildrate zusammenkommen und die Kamera weiter als 5 m vom Rechner entfernt steht: Großformat-Inspektion von Displays, Platinen oder Solarzellen, schnelle Vermessung großer Teile, Bahnware mit Flächenkameras.

Der Rechner braucht eine 10-GigE-Netzwerkkarte oder eine Kamera-Interfacekarte mit RJ45 oder SFP+; die Kategorie Frame Grabber führt Karten mit zwei und vier Ports. Ab etwa 300 MB/s Dauerlast lohnt eine Karte mit eigenem Pufferspeicher.

Auswahlkriterien

Die Filter dieser Kategorie folgen den Fragen, die vor der Auswahl zu klären sind:

  • Auflösung: von 5 bis 152 Megapixel im Bestand, Schwerpunkt bei 12, 25, 50 und 65 Megapixel
  • Sensorgröße: von 2/3 Zoll über 1.1 Zoll bis zu Sensoren von 30 mm × 22 mm; sie bestimmt Objektiv und Anschluss
  • Bildrate: von 8 bis 164 Bilder pro Sekunde in voller Auflösung
  • Pixelgröße: 2,5 µm bis 4,5 µm
  • Mono oder Farbe: Mono für Messaufgaben und Detailerkennung, Farbe für Farbprüfung
  • Objektivanschluss: M58 für Sensoren ab 1.1 Zoll, C-Mount bis 1.1 Zoll, F-Mount und M72 für große Sensoren
  • Anschluss: RJ45 für Kupfer, SFP+ für Glasfaser

Typische Anwendungen

10-GigE-Flächenkameras werden unter anderem eingesetzt für:

  • Display-, Wafer- und Leiterplatteninspektion mit 25 bis 150 Megapixel
  • Vermessung großer Bauteile in einem Bild
  • Schnelle Prüfung an Fördertechnik, bei der GigE zu langsam ist
  • Mehrkamerasysteme mit langen Kabelwegen und hoher Datenrate
  • Drucker- und Folieninspektion mit Flächenkameras

Häufige Fragen zu 10-GigE-Flächenkameras

Funktioniert eine 10-GigE-Kamera auch an einem 1-GigE-Anschluss?
Viele Modelle handeln die Verbindung auf 1 Gbit/s herunter und laufen dann mit entsprechend geringerer Bildrate. Ob ein Modell das unterstützt, steht in den technischen Daten.
RJ45 oder SFP+: was ist der Unterschied?
RJ45 nutzt Kupferkabel (Cat 6a) bis 100 m. SFP+ nimmt Glasfaser-Transceiver auf und erreicht mehrere hundert Meter, ist unempfindlich gegen Störfelder und trennt Kamera und Rechner galvanisch.
Brauche ich einen Framegrabber?
Nein, eine 10-GigE-Netzwerkkarte genügt. Bei mehreren Kameras oder hoher Dauerlast empfiehlt sich eine Kamera-Interfacekarte mit mehreren Ports und Pufferspeicher.

Nächster technischer Schritt

Sie sind sich bei der Auswahl noch nicht sicher?

Nennen Sie uns Prüfaufgabe, Objektgröße, gewünschte Auflösung, Taktrate und die vorhandene Rechnerumgebung. Wir grenzen passende Modelle herstellerübergreifend ein, prüfen Schnittstelle, Objektiv und Beleuchtung im Zusammenhang und nennen offen, was vor einer Entscheidung noch zu klären ist.

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