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VISIONTECHNIK

Multispektral- und SWIR-Kameras für Aufnahmen jenseits des sichtbaren Lichts

Multispektral- und SWIR-Kameras nehmen Licht auf, das das menschliche Auge und normale Kameras nicht sehen: nahes Infrarot (NIR) und kurzwelliges Infrarot (SWIR) bis 1700 nm. Viele Materialien, die im sichtbaren Licht gleich aussehen, unterscheiden sich dort deutlich; Wasser absorbiert im SWIR stark, manche Kunststoffe und Folien werden durchsichtig. Bei VISIONTECHNIK stehen Kameras von OPT mit 0,3 bis 8 Megapixel, Bildraten von 12 bis 246 Bildern pro Sekunde und einem Spektralbereich bis 1700 nm, mit C-Mount.

9 Produkte

Auflösung
Pixel
Max. Bildrate (fps)
Farbe / Mono
Sensorformat
Pixelgröße (µm)
Spektralbereich

Produkte

Multispektralkameras: Auswahl nach Prüfaufgabe

Wo Aufnahmen jenseits des sichtbaren Lichts helfen

SWIR zeigt Feuchte und Füllstände durch Kunststoff, unterscheidet Materialien gleicher Farbe (Sortierung von Kunststoffen, Lebensmittelprüfung), macht Fremdkörper sichtbar und liest Codes unter manchen Beschichtungen. Silizium wird ab etwa 1100 nm durchsichtig, was die Prüfung von Wafern und Solarzellen von innen erlaubt.

Kamera, Objektiv und Beleuchtung müssen zum Spektralbereich passen: normale Objektive sind für SWIR nicht korrigiert, und die Beleuchtung braucht die passende Wellenlänge. Die Kategorie SWIR-Objektive führt passende Optiken; Beleuchtungen mit 850 nm, 940 nm und darüber stehen in den Beleuchtungskategorien.

Auswahlkriterien

Für die Auswahl sind vor allem diese Fragen zu klären:

  • Spektralbereich: welche Wellenlängen die Aufgabe braucht; im Bestand bis 1700 nm
  • Auflösung: von 0,3 bis 8 Megapixel; SWIR-Sensoren haben bauartbedingt weniger Pixel als Sensoren für sichtbares Licht
  • Bildrate: 12 bis 246 Bilder pro Sekunde
  • Sensorgröße und Pixelgröße: 1/4 Zoll bis 1/1.4 Zoll mit 2,74 µm bis 5 µm
  • Objektiv und Beleuchtung: für den Spektralbereich ausgelegt

Typische Anwendungen

Multispektral- und SWIR-Kameras werden unter anderem eingesetzt für:

  • Materialunterscheidung und Sortierung (Kunststoffe, Textilien, Recycling)
  • Feuchte- und Füllstandsprüfung durch Verpackungen
  • Prüfung von Wafern, Solarzellen und Halbleitern
  • Lebensmittelprüfung auf Fremdkörper und Reifegrad
  • Sicherheits- und Dokumentenprüfung mit unsichtbaren Merkmalen

Häufige Fragen zu Multispektral- und SWIR-Kameras

Was ist der Unterschied zwischen NIR und SWIR?
NIR (nahes Infrarot, etwa 700 bis 1000 nm) erfassen auch viele normale Siliziumsensoren. SWIR (kurzwelliges Infrarot, etwa 1000 bis 1700 nm) braucht spezielle Sensoren, meist InGaAs, und passende Objektive.
Kann ich ein normales Objektiv verwenden?
Für NIR meist ja, mit leichtem Fokusversatz. Für SWIR nur mit Einschränkungen: Vergütung und Korrektur normaler Objektive sind für sichtbares Licht ausgelegt. SWIR-Objektive stehen in einer eigenen Kategorie.
Welche Beleuchtung brauche ich?
Eine Lichtquelle im gewünschten Spektralbereich: LED-Beleuchtungen mit 850 oder 940 nm für NIR, Halogen oder SWIR-LEDs für 1000 bis 1700 nm. Die Wellenlänge lässt sich in den Beleuchtungskategorien filtern.

Nächster technischer Schritt

Sie sind sich bei der Auswahl noch nicht sicher?

Nennen Sie uns Prüfaufgabe, Objektgröße, gewünschte Auflösung, Taktrate und die vorhandene Rechnerumgebung. Wir grenzen passende Modelle herstellerübergreifend ein, prüfen Schnittstelle, Objektiv und Beleuchtung im Zusammenhang und nennen offen, was vor einer Entscheidung noch zu klären ist.

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