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VISIONTECHNIK

Automatisierte Qualitätskontrolle mit industrieller Bildverarbeitung

Qualitätskontrolle besteht selten nur aus einem einzigen Prüfmerkmal.

Bei einem Bauteil muss vielleicht kontrolliert werden, ob alle Komponenten montiert sind, ob ein Maß innerhalb der Toleranz liegt, ob die Oberfläche beschädigt ist und ob anschließend die richtige Seriennummer gelesen wurde.

Industrielle Bildverarbeitung kann mehrere dieser Aufgaben innerhalb eines automatisierten Prüfprozesses zusammenführen.

Anwendung besprechen

Von der Einzelprüfung zur vollständigen Qualitätskontrolle

Ein Vision-System kann abhängig von der Anwendung beispielsweise gleichzeitig prüfen:

  • Anwesenheit und Vollständigkeit
  • Bauteiltyp
  • Position und Drehlage
  • Abmessungen
  • Konturen
  • Oberflächenfehler
  • Farbe
  • Beschriftung
  • OCR
  • Barcode und DataMatrix
  • Montagezustände

Damit wird die Kamera nicht nur zu einem Sensor, sondern zu einem Baustein der Qualitätssicherung.

100-%-Prüfung direkt im Prozess

Ein wesentlicher Vorteil automatisierter Bildverarbeitung ist die Möglichkeit, jedes gefertigte Produkt im laufenden Prozess zu prüfen, sofern Taktzeit und Prüfaufgabe dies zulassen.

Das System kann anschließend beispielsweise:

  • i.O./n.i.O. an die SPS melden
  • ein Schlechtteil ausschleusen
  • Messwerte speichern
  • Bilder dokumentieren
  • Prüfergebnisse einer Seriennummer zuordnen

Dimensionsmessungen können dabei nicht nur ein Gut-/Schlecht-Ergebnis liefern, sondern auch numerische Qualitätsdaten zur weiteren Prozessauswertung bereitstellen.

Nicht jede Qualitätsprüfung braucht dasselbe System

Eine einfache Vollständigkeitsprüfung kann mit einer Smart Camera wirtschaftlich sinnvoll sein.

Bei mehreren Kameras, hoher Auflösung, komplexer Oberflächenprüfung oder kundenspezifischer Software kann dagegen ein PC-basiertes Machine-Vision-System besser geeignet sein.

Unser Ansatz

Wir beginnen nicht mit der Frage „Welche Kamera möchten Sie kaufen?“, sondern mit „Was muss am Ende sicher geprüft werden?“

Daraus ergeben sich anschließend:

  • notwendige Auflösung
  • Sichtfeld
  • Optik
  • Beleuchtung
  • Auswertung
  • Kommunikation
  • mechanischer Aufbau

Für größere Integrationsprojekte können zusätzlich spezialisierte Partner aus Automatisierung, Software, Robotik oder Maschinenbau eingebunden werden.

Diese Angaben helfen uns bei der Auslegung

Beispielwerte - bei mehreren Prüfmerkmalen hilft eine kurze Liste aller Kriterien.

Prüfmerkmale
Vollständigkeit + Maß + Seriennummer
Sichtfeld
200 × 150 mm
Kleinstes Merkmal
0,3 mm
Taktzeit
1,2 s pro Teil
Ergebnis an
SPS über PROFINET

Passende Produktgruppen

Bestehende Prüfung automatisieren oder neue Prüfstation planen?

Beschreiben Sie uns, welche Merkmale am Ende sicher geprüft werden müssen - daraus lässt sich der sinnvolle Systemaufbau ableiten.

Qualitätsprüfung besprechen

Häufige Fragen

Kann ein System mehrere Prüfmerkmale gleichzeitig auswerten?

Ja. Ein Bild kann je nach System mit mehreren Prüfwerkzeugen ausgewertet werden - etwa Vollständigkeit, Maß und Codelesung in einem Durchgang.

Smart Camera oder PC-basiertes System?

Für abgegrenzte Prüfaufgaben ist eine Smart Camera häufig wirtschaftlicher. Mehrere Kameras, sehr hohe Auflösung, komplexe Oberflächenprüfung oder eigene Software sprechen für ein PC-basiertes System.

Lassen sich Prüfergebnisse dokumentieren?

Ja. Je nach System können Messwerte, Gut-/Schlecht-Entscheidungen und Bilder gespeichert und einer Seriennummer zugeordnet werden.

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